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Philippinen
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Reise- und Sicherheitsinformationen

Info

Philippinen
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 07.01.2017
Unverändert gültig seit: 28.12.2016
Aktuelle Hinweise Aufgrund erhöhter Gefahren von terroristischen Anschlägen wurde die philippinische Polizei am 01.12.2016 landesweit bis auf weiteres in eine erhöhte Alarmbereitschaft versetzt. Dies erfolgte im Kontext intensiverer Gefechte der philippinischen Armee mit islamistischen Gruppen im Süden des Landes (Mindanao) sowie im Nachgang eines Bombenanschlags am 29.11.2016 in Marawi (Mindanao), bei dem 9 Menschen verletzt wurden, und eines am 28.11.2016 vereitelten Bombenanschlags in der Nähe der Botschaft der USA in Manila. Am 02.09.2016 wurde ein Bombenanschlag auf einen Nachtmarkt in der in Ost-Mindanao gelegenen Stadt Davao verübt. Armee und Polizei wurden in Alarmbereitschaft versetzt, für die Philippinen wurde der 'State of Lawlessness' mit Sonderbefugnissen für die Sicherheitskräfte ausgerufen. Mit verstärkten Kontrollen durch Armee und Polizei ist zu rechnen, weitere Gewaltakte sind nicht auszuschließen. Das Auswärtige Amt rät bis auf weiteres von nicht erforderlichen Reisen nach Mindanao ab. Für den Vulkan Taal wurde die Warnstufe 1 ebenfalls aufgehoben. Jedoch wird weiterhin vor Dampfexplosionen und Absonderung toxischer Gase am Hauptkrater gewarnt. Um den Vulkan Bulusan auf Luzon (Provinz Sorsogon) wurde ein Sperrbezirk von 4 km eingerichtet. Es gilt die Warnstufe 1. Seit dem 24.11.2015 gilt auch für den Vulkan Kanlaon auf der Insel Negros die Warnstufe 1, verbunden mit einem Sperrbezirk von 4 km. Seit dem 08.09.2016 gilt für den Mount Mayon auch wieder die Warnstufe 1, ein Betreten der Gefahrenzone von 6 km rund um den Vulkan ist nicht zulässig.√ā¬† Landesspezifische Sicherheitshinweise Naturkatastrophen Die Philippinen werden jährlich von ca. 20 Taifunen getroffen. In der Region muss mit Erd- und Seebeben sowie Tsunamis gerechnet werden. Vor allem in der Regenzeit, die normalerweise von Juni bis November andauert, kommt es immer wieder zu örtlich heftigen Regenfällen, die mit Überschwemmungen und Erdrutschen einhergehen können. Dabei kann es zu Unterbrechungen in der öffentlichen Versorgung und zu Flugausfällen kommen. Da sich die Wetterlage in den Philippinen mitunter ohne Vorwarnung ändert, sollten sich Reisende regelmäßig in den Medien informieren. Wetternachrichten, insbesondere Taifunwarnungen, können auf der Website des philippinischen Wetterdienstes √Ę€¬ěPagasa"√ā¬† Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.pagasa.dost.gov.ph/ abgerufen werden. Zudem sind auf den Philippinen eine Reihe aktiver Vulkane zu finden. Informationen der philippinischen Vulkan- und Erdbebenwarte (PHILVOLCS) können unter Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.phivolcs.dost.gov.ph abgerufen werden. Dort werden auch Tsunamiwarnungen und Informationen zu vulkanischen Aktivitäten veröffentlicht. Terrorismus und Entführungskriminalität Anschläge philippinischer terroristischer Gruppierungen können sich überall im Land ereignen. Erhöhte Gefährdungen bestehen vor allem in den Großstädten des Landes an belebten Orten wie Einkaufszentren und bei Veranstaltungen mit größeren Menschenmengen (z.B. bei Festivals und Prozessionen. Auf Mindanao ist die Gefahr jedoch besonders hoch. Die Anschläge werden von islamistischen Extremisten begangen. Die Abu Sayyaf ist für Entführungen sowohl von philippinischen Staatsangehörigen, als auch von Ausländern verantwortlich, die vor allem auf Mindanao und in der Sulu-See immer wieder vorkommen. In der Sulu-See kann es auch zu Übergriffen auf Segel- und Tauchboote kommen. Auch auf Palawan und auf weiter nördlich von Mindanao gelegenen Inseln, einschließlich der Urlaubsinsel Boracay und Siargao, kann ein Entführungsrisiko nicht ausgeschlossen werden. Warnmeldungen der Behörden bzw. aus den örtlichen Medien sind ernst zu nehmen. Von Reisen nach Zentral- und Westmindanao inklusive der Zamboanga-Halbinsel, in die Mindanao See, in die Sulu-See inklusive Süd-Palawan und seiner Inseln sowie der südlichen Inselgruppen Cagayan de Tawi-Tawi-Islands, Turtle-Islands und alle Sulu-Islands (Basilan, Jolo, Tawi-Tawi u.a.) zwischen Mindanao und Ost-Malaysien wird dringend abgeraten. Das Gleiche gilt für Überlandtransfers in ganz Mindanao.√ā¬† Von nicht erforderlichen Reisen in Nord-Palawan und auf der Insel Boracay wird aufgrund des erhöhten Entführungsrisikos abgeraten. Auch in Manila und Cebu besteht die Gefahr von Anschlägen und Entführungen. Seit einem Bombenanschlag im Jahr 2011, auf einen Reisebus in Makati, dem Geschäftszentrum von Manila, gab es mehrere Berichte über verhinderte Bombenanschläge im Großraum Manila.√ā¬† Kriminalität Die eindringlichen Appelle der Behörden vor illegalem Drogenbesitz, der in den Philippinen mit harten Gefängnisstrafen geahndet wird (ab 5 g lebenslange Freiheitsstrafe möglich, bei Festnahme in einem Flug- oder Fährhafen wird strafverschärfend Handel unterstellt) sollten unbedingt beherzigt werden. Verschärfend kommt hinzu, dass der unter Präsident Duterte ausgerufene Kampf gegen Drogenhandel und -konsum bereits zu einer hohen Anzahl von Tötungen von Drogendealern und Drogenabhängigen geführt hat. Die allgemeine Kriminalitätsrate, einschließlich schwerer Gewaltverbrechen, ist hoch. Reisende sollten es vermeiden, die Aufmerksamkeit durch öffentlich sichtbar getragene Wertgegenstände auf sich zu lenken oder √ā¬†größere Bargeldbeträge bei sich zu tragen. Es wird empfohlen bei Fahrten mit Privat-Pkw oder Taxi in der Stadt die Türen und die Fenster zu schließen. Ebenso wird geraten keine Nahrung und Getränke von Fremden anzunehmen (Gefahr von K.O.-Tropfen) und in Gesellschaft bei Alkoholkonsum (Strandpartys) vorsichtig zu sein, da unvermittelt Gewalttätigkeit ausbrechen und es dabei auch zu Todesfällen kommen kann. Angebote von Fremden zu Touristenführungen wie auch die Mitnahme von Gepäckstücken (insbesondere bei inländischen und internationalen Flügen) sollten abgelehnt werden. Es sind auch Fälle bekannt geworden, bei denen Polizisten aufgrund angeblicher Ordnungswidrigkeiten erpresserischen Druck auf Ausländer ausgeübt haben. Seereisen Fahrten mit Fähren sollten vermieden werden, wenn andere Reisemöglichkeiten bestehen. Fähren sind häufig überladen, nicht immer mit ausreichend Rettungsbooten ausgestattet und oft unzureichend gewartet. Weltweiter Sicherheitshinweis Es wird gebeten, auch den Externer Link, öffnet in neuem Fensterweltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.



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