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Ecuador
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Reise- und Sicherheitsinformationen

Info

Ecuador
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 03.02.2017
Unverändert gültig seit: 31.01.2017
Landesspezifische Sicherheitshinweise Für die Mehrheit der Besucher in Ecuador stellen sich keine Sicherheitsprobleme ein. Besuchern sollte allerdings bewusst sein, dass die Gefährdung durch Kriminalität und Gewaltbereitschaft deutlich höher als in Deutschland ist. Ein erhöhtes Risiko besteht vor allem in den Metropolen Guayaquil und Quito und Cuenca, an der Küste sowie der Grenzregion zu Kolumbien. Das schließt für Touristen das Risiko ein, Opfer von Diebstählen oder zum Teil auch bewaffneten Überfällen, zu werden. Von Gegenwehr bei Raubüberfällen ist aufgrund der Gewaltbereitschaft der Täter in jedem Fall abzuraten. Ausreichende medizinische Behandlung und anschließende Strafverfolgung der Täter sind nicht immer gewährleistet. Reisen über Land Ecuador weist eine sehr hohe Unfallrate auf. Grundlegende Sicherheitsvorkehrungen werden häufig nicht eingehalten. Der Fahrstil entspricht nicht den in Mitteleuropa üblichen Standards. Insbesondere Busse sind sehr häufig in schwere Unfälle verwickelt. Besonders Fahrten in der Nacht sind mit einem erhöhten Risiko verbunden. Dies sollte bei der Wahl des Verkehrsmittels berücksichtigt werden. Allgemein wird die Sicherheitslage im Grenzgebiet zu Kolumbien, vor allem in der Provinz Sucumbíos, durch Entführungen und Aktivitäten bewaffneter Gruppen beeinträchtigt. Das Auswärtige Amt empfiehlt, vor Reisebeginn (z. B. Amazonasgebiet) mit den Reiseveranstaltern die aktuelle Sicherheitslage abzuklären. Auch bei Überlandfahrten in den Provinzen Esmeraldas, Orellana, Napo und der Küstengegend in und um die Stadt Esmeraldas sowie bei Besuchen der Stadt Santo Domingo ist wegen des gestiegenen Risikos von Überfällen erhöhte Vorsicht geboten.├é┬á Kriminalität Nicht nur in größeren Städten, an touristischen Schwerpunkten (z. B. Ausgehviertel Mariscal Sucre in Quito) und in öffentlichen Verkehrsmitteln kommt es in erheblichem und weiter steigendem Umfang zu Diebstählen und Raubüberfällen. Die Täter wenden dabei u.a. folgende Tricks an:

- diverse Ablenkungsmanöver, z. B. mit vorgetäuschten Pannen und Missgeschicken oder dem Überschütten mit verschiedensten Arten von Flüssigkeiten, einschließlich Fäkalien
- Kreditkartenbetrug,
- ├ó€┬×Bußgeld"-Erpressung unter Verwendung falscher Uniformen,
- Raub nach Verabreichung von bewusstseinsmindernden Drogen in Form von Pulver in Speisen, Getränken oder auf Prospekten bzw. Faltblättern, die wie Werbematerial verteilt werden,
- Überfälle durch Taxifahrer in nicht registrierten Taxis, die aktiv potentielle Kunden ansprechen.

Grundsätzlich sollten Reisende auf das Gepäck achten und möglichst keinen Schmuck tragen; Uhren, Kameras und Mobiltelefone sollten nicht auffällig zu sehen sein und auf der Straße auch bei Anruf nicht sorglos benutzt werden. In Bars sollten keine Getränke von Fremden angenommen werden und das eigene Getränk sollte ständig im Auge behalten werden . Bei Dunkelheit sollte auch für kürzere Strecken ein registriertes Taxi von Tür zu Tür benutzt werden.├é┬á Auf Wanderstrecken zu beliebten Touristenzielen (z.B. Lagune San Pablo und Wasserfall El Peguche bei Otavalo, Vulkan Pichincha via Bergstation Cruz Loma und in der Umgebung von Vilcabamba) kam es in der Vergangenheit mehrfach zu Überfällen bzw. Gewaltverbrechen. Auf lokale Hinweise sollte besonders geachtet werden. In Montañita (Provinz Sta. Elena an der Küste) kam es in den letzten Monaten zu mehreren Fällen der Vergewaltigung von Ausländerinnen, nachdem den Opfern bewußtseinsmindernde Drogen verabreicht worden waren. Besonders gefährdet sind Einzelreisende. Bei der Auswahl von örtlichen Reiseunternehmen sollte auf geeignete Sicherheitsvorkehrungen geachtet werden bzw. sollten solche abgefragt werden.├é┬á Bei Vergewaltigungen ist in jedem Fall eine Anzeige zu erstatten. Es wird empfohlen, sich umgehend ein sog. Postexposure-Kit zu besorgen. Dies ist in Notfällen auch über die Deutsche Botschaft erhältlich. Bei Bedarf stehen manchmal auch von der Polizei vermittelte Psychologen zur Verfügung. Polizei und Strafverfolgungsbehörden Die Polizei ist in Notfällen auf Spanisch rund um die Uhr unter der Telefonnummer 911 zu erreichen. In Quito können Strafanzeigen u. a. im Büro der städtischen Tourismuspolizei, welches an der Ecke der Straßen Reina Victoria und Vicente Roca im dritten Stockwerk liegt und rund um die Uhr geöffnet ist, sowie bei der ├ó€┬×Policía Judicial" an der Ecke der Straßen Juan León Mera und Vicente Roca aufgegeben werden. Mitzubringen ist entweder der Reisepass oder eine Kopie desselben. Die Beamten halten mehrsprachige Formulare bereit. Im Großraum Quito können kleinere !?!Uuml;berfälle auch elektronisch angezeigt werden (Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.fiscalia.gob.ec). Das System befindet sich noch in der Erprobungsphase. Opfer einer Straftat sollten zusätzlich die Deutsche Botschaft in Quito informieren. Die Verfolgung von Straftaten durch die Polizei und die Staatsanwaltschaft ├ó€“ v. a. in Fällen allgemeiner Kriminalität ├ó€“ ist nicht immer sichergestellt. Naturkatastrophen und Vulkanische Aktivität Ecuador liegt in einer Erdbebenzone und hat mehrere aktive Vulkane. Seit dem schweren Erdbeben in der Küstenregion zwischen Esmeraldas und Manta vom 16.4.2016, mit mehr als 663 Todesopfern, ist insbesondere diese Region immer wieder von Nachbeben betroffen. Viele sind kaum spürbar, einzelne haben jedoch die Stärke 5 bzw. 6 auf der Richterskala überschritten und zu direkten oder indirekten Personenschäden bzw. Schäden an Gebäuden und Infrastruktur geführt. In den letzten Jahren kam es zu Eruptionen (vorwiegend Ascheregen) verschiedener Vulkane. Insbesondere die Vulkane Tungurahua (Touristengebiet Baños), Sangay und Reventador sind derzeit vermehrt aktiv; der Vulkan Cotopaxi steht unter intensiver Beobachtung. Auf mögliche Evakuierungen und Behinderungen des Reiseverkehrs (ggf. auch durch kurzfristige Sperrungen der Flughäfen Guayaquil und Quito) wird hingewiesen. Reisende sollten sich daher stets zeitnah über die aktuelle Lage in den betroffenen Regionen informieren. Informationen in spanischer Sprache zu Erdbeben und Vulkanaktivitäten können auf der Internetseite des Instituto Geofísico ├ó€“ Escuela Politécnica Nacional, Quito-Ecuador abgerufen werden: Externer Link, öffnet in neuem FensterExterner Link, öffnet in neuem Fensterwww.igepn.edu.ec Weitere Hinweise unter: Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.bib.gfz-potsdam.de├é┬á Der Vulkan Tungurahua ist in unregelmäßigen Abständen aktiv. Die Intensität schwankt, seit 14. Oktober gilt die Warnstufe├é┬á"Gelb". Bei Reisen in das Touristengebiet Baños wird geraten, sich zuvor bei den örtlichen Behörden über aktuelle Einschränkungen und zur Sicherheitslage zu informieren. Ähnliches gilt für den Vulkan Reventador, für den bereits seit März 2014 sogar die Warnstufe ├ó€┬×Orange" gilt. Ähnlich wie z.B. beim Tungurahua, wurde deshalb das Besteigen des Reventador strengstens untersagt. Für den Vulkan Cotopaxi gilt seit dem 14.08.2015 die Warnstufe "Gelb", d.h. mit einem Ausbruch muss gerechnet werden. Die Bevölkerung ist aufgerufen, entsprechende Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Da sich die Aktivität des Vulkans seit November├é┬á 2015 zuletzt aber etwas beruhigt hat, wurde der Nationalpark Cotopaxi am 11.12.2015 unter Auflagen teilweise wieder geöffnet. Eine Besteigung des Cotopaxi ist jedoch weiterhin verboten. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des ├ó€┬×Instituto Geofisico de la Politécnica Nacional" (Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.igepn.edu.ec) und auf der Seite des Sekretariats für Risikomanagement Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.gestionderiesgos.gob.ec/. Auf letzterer befindet sich auch eine Karte der durch Schlammlawinen (├ó€┬×Lahare") besonders gefährdeten Gebiete entlang der natürlichen Abflüsse des Cotopaxi (v.a. Latacunga, Tungurahua, Sangolqui, Valle de los Chillos und Valle de Tumbaco entlang des Rio San Pedro) sowie der jeweiligen Evakuierungsrouten im Fall eines Ausbruchs. Reisenden wird empfohlen, sich vor einem Betreten dieser Gebiete eingehend über die aktuelle Lage und die Sicherheitsvorkehrungen zu informieren. Die Vorwarnzeit beträgt für diese Gebiete bei einem starken Ausbruch nur 40 bis 60 Minuten. Bei einer erneuten Verstärkung der Aktivität des Cotopaxi muss mit unregelmäßigem Ausstoß von Asche gerechnet werden,├é┬á die je nach Windrichtung und Stärke des Ausstoßes auch Quito erreichen kann. Die Vulkanasche kann zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen, wie Augenirritationen und Atembeschwerden, führen. Es wird deshalb empfohlen, sich gegebenenfalls mit Atemschutzmasken und Schutzbrillen zu schützen. . Das koordinierende Ministerium für Sicherheit informiert regelmäßig über die aktuelle Lage und getroffene sowie empfohlene Präventionsmaßnahmen (Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.seguridad.gob.ec/volcancotopaxi/,├é┬áExterner Link, öffnet in neuem Fensterhttp://www.facebook.com/SeguridadEcuador/). In den Wintermonaten (Januar ├ó€“ April) kommt es aufgrund von Regenfällen häufig zu Überschwemmungen und Erdrutschen in der Küstenregion und im Hochgebirge. In der Folge kann es zu starken Beschädigungen der Verkehrswege kommen, die die Reisesicherheit beeinträchtigen. Reisende sollten sich über die aktuelle Lage und Verkehrssituation durch örtliche Medien bzw. den Reiseveranstalter informieren und mit Behinderungen im Reiseverkehr rechnen.├é┬á Weltweiter Sicherheitshinweis Es wird gebeten, auch den Externer Link, öffnet in neuem Fensterweltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.



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