Expedia - Winter Sale 160x600 19.12.14-28.02.15
Fernweh.com
Last Minute Pauschal Flüge Hotels Frühbucher

Länderinfos

Bangladesch > Gesundheit

Bangladesch
Über Bangladesch Allgemeines | Städte | Land & Leute | Sehenswert | Wirtschaft | Feiertage
Reisevorbereitung Wetter und Klima | Gesundheit | Pass und Visum | Sicherheit | Geld
Anreise Anreise aus dem Ausland | Reisen im Land | Flughäfen | Fluggesellschaften
Im Land Unterkunft und Hotels | Zollfrei einkaufen | Telefon und Internet
Kontakt Adressen, Fremdenverkehrsämter, Botschaften

Wichtige Info zu dieser Seite: Haftungsausschluss

Gesundheit

Erforderliche Impfungen

Gelbfieber
Spezielle Vorsichtsmaßnahmen: 1
Eintrag im Impfpass:

Cholera
Spezielle Vorsichtsmaßnahmen: 2
Eintrag im Impfpass:

Typhus & Polio
Spezielle Vorsichtsmaßnahmen: Ja
Eintrag im Impfpass: -

Malaria
Spezielle Vorsichtsmaßnahmen: 3
Eintrag im Impfpass: -

Essen & Trinken
Spezielle Vorsichtsmaßnahmen: 4
Eintrag im Impfpass: -

Gesundheitsvorsorge

Die medizinische Versorgung in Bangladesch ist mit Europa nicht zu vergleichen und generell technisch, apparativ und hygienisch unzureichend. Dies gilt selbst für die renommiertesten Krankenhäuser der Hauptstadt. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete, Englisch oder Französisch sprechende Ärzte. Nächstgelegene medizinische Versorgungseinrichtungen mit modernem Standard befinden sich in Bangkok oder Singapur.

Eine individuelle Reiseapotheke unter Beratung eines Arztes sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden.

Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung mit Notfallrücküberführung wird dringend empfohlen.

Vogelgrippe

Nach ihrem Erstauftritt Ende Februar 2007 in der Umgebung von Dhaka hat sich die hochpathogene Vogelgrippe durch Influenza A(H5N1) in Bangladesh weiter ausgebreitet. Bis Ende 2007 wurden zahlreiche örtliche Ausbrüche in kommerziellen und privaten Geflügelhaltungen aus diversen Landesteilen gemeldet. Menschliche Erkrankungen wurden bisher nicht bekannt.

Reisende sollen sich von Geflügel fernhalten und jeglichen Kontakt mit lebenden und toten Tieren meiden. Auf den Verzehr von rohen Geflügelgerichte und Eiern sollte verzichtet werden. Gut durchgekocht können Geflügelspeisen und Eier jedoch bedenkenlos genossen werden.
Generell wird als Vorsichtsmaßnahme eine gründliche Reinigung der Hände mit Wasser und Seife oder auch alkoholischen Händedesinfektionslösungen empfohlen.

Hinweis

[1] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden (einschließlich Säuglingen) verlangt, die auf dem Luft- oder Seeweg einreisen und sich innerhalb der letzten 6 Tage in einem von der WHO ausgewiesenen Infektionsgebiete sowie den Ländern Botswana, Malawi, Mauretanien, Belize, Costa Rica, Guatemala, Honduras, Nicaragua, Trinidad und Tobago aufhielten oder sich im Transit durch ein Infektionsgebiet befanden. Wer ohne diese Bescheinigung einreist, muss mit sechstägiger Quarantäne oder bei Transitflügen mit Beschränkung des Aufenthaltes auf den Bereich des Flughafens gerechnet werden. Ausgenommen sind Reisende, die den Transitraum in den Infektionsgebieten nicht verlassen haben sowie Transitpassagiere in Bangladesch, die mit dem selben Flugzeug weiterfliegen.

[2] Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion kann jedoch bestehen. Zurzeit werden keine Cholera-Fälle gemeldet. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen. Um sich zu schützen sollte man eine sorgfältige Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene anwenden.

[3] Malaria schutz ist ganzjährig im ganzen Land erforderlich mit Ausnahme der Hauptstadt Dhaka. Mittleres Risiko besteht in der Chittagong-Region (in den östlichen Grenzgebieten zu Myanmar und Indien) und in den nordöstlichen Grenzgebieten zu Indien (Meghalaya). Die gefährlichere Form Plasmodium falciparum (Vorkommen 45 %) ist im Südosten gegen Chloroquin und Sulfadoxin/Pyrimethamin resistent. Es wird geraten, sich mind. einen Monat vor der Reise über die notwendige Prophylaxe zu informieren.

[4] Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für diverse Infektionskrankheiten (z.B. Hepatitis A, Typhus, Bakterienruhr, Amöbenruhr, Lambliasis, Wurmerkrankungen), die durch verunreinigte Speisen oder Getränke übertragen werden. Daher sollten stets sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasser-Hygienemaßnahmen durchgeführt werden. Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist.

Milch ist nicht pasteurisiert und muss abgekocht werden. Der Genuss von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sowie Milchprodukten aus ungekochter Milch sollte vermieden werden. Fleisch- und Fischgerichte sollten nur gut durchgekocht und heiß serviert gegessen werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt.



Realisierung: Markus Gerber IT Consulting | Impressum und Kontakt | Haftungsausschluss | Abenteuer Sambia | Abenteuer Uganda