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Ägypten
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Reise- und Sicherheitsinformationen

Info

Ägypten
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 12.03.2013
Unverändert gültig seit: 05.03.2013
Aktuelle Hinweise Reisen nach Ägypten sollten bis auf weiteres auf den Großraum Kairo, Alexandria, die Urlaubsgebiete am Roten Meer, die Touristenzentren in Oberägypten (insbes. Luxor, Assuan, Nilkreuzfahrten) und auf geführte Touren in der Weißen und Schwarzen Wüste beschränkt werden. Von Reisen in die übrigen Landesteile wird aufgrund der nach wie vor unübersichtlichen und unsteten Sicherheitslage weiterhin abgeraten , dies gilt insbesondere für den Sinai (mit Ausnahme der Touristenorte am Roten Meer im Küstenstreifen zwischen Sharm-El-Sheikh und Nuweiba) sowie das ägyptisch-libysche Grenzgebiet. Von Reisen in den Nord-Sinai und das ägyptisch-israelische Grenzgebiet wird dringend abgeraten. Überlandfahrten zwischen den oben genannten Städten bzw. Landesteilen sollten vermieden werden – es sollte wo möglich auf Flugverbindungen zurückgegriffen werden. Von nächtlichen Überlandfahrten wird generell abgeraten. In der Innenstadt von Kairo und in anderen Städten Ägyptens kommt es seit Monaten immer wieder zu gewalttätigen Ausschreitungen. Vor diesem Hintergrund wird daran erinnert, dass Reisenden in Ägypten allgemein dringend empfohlen wird, Menschenansammlungen und Demonstrationen (insbesondere im zeitlichen Umfeld zum Freitagsgebet) weiträumig zu meiden und die Medienberichterstattung sehr aufmerksam und regelmäßig zu verfolgen. Vor dem Hintergrund der prekären wirtschaftlichen und sozialen Situation weiter Teile der Bevölkerung ist in den letzten Monaten ein genereller Anstieg der Allgemein-Kriminalität (Banküberfälle, Car-Jackings, Handtaschenraub; vereinzelt auch mit Waffengewalt) zu beobachten. Die nachfolgenden landesspezifischen Sicherheitshinweise gelten im Licht der aktuellen Hinweise fort: Landesspezifische Sicherheitshinweise Jährlich verbringen ca. eine Million deutscher Touristen ihren Urlaub in Ägypten.   Das Land verfügt über eine gut ausgebaute touristische Infrastruktur. Für die ganz überwiegende Mehrheit der deutschen Reisenden verlaufen die Aufenthalte im Land ohne Probleme. Gleichwohl sollten bei einer Reise nach Ägypten die nachfolgenden Hinweise unbedingt beachtet werden: Terrorismus, Entführungsrisiken (insbes. Wüstengegenden/ Sinai) Anschläge auf Hotels und Touristenziele gab es zuletzt im Februar 2009. Anschlags- und Entführungsrisiken u. a. für touristische Ziele, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren, können aber nicht ausgeschlossen werden. Dies gilt aktuell insbesondere vor dem Hintergrund des deutschen Engagements in Mali. In den nordafrikanischen und den südlich an die Sahara grenzenden Ländern wächst die Gefahr des islamistischen Terrorismus und krimineller Übergriffe. Sowohl kriminelle Banden als auch Al-Qaida im Maghreb (AQM) suchen derzeit gezielt nach Ausländern zum Zwecke der Entführung. Gerade auch deutsche Staatsangehörige sind einer deutlich ansteigenden Anschlags- und Entführungsgefahr ausgesetzt. Das Auswärtige Amt rät von Reisen in entlegene, nicht hinreichend durch wirksame Polizei- oder Militärpräsenz gesicherte Gebiete der Sahara und ihrer Randbereiche eindringlich ab. Dies gilt insbesondere für die Grenzregion zu Libyen und zum Sudan. Dieser Sicherheitshinweis gilt nicht für besser gesicherte Reiseziele wie Abu Simbel, Assuan oder die zwischen Luxor und Siwah gelegenen Oasen. Auf dem gesamten Sinai ist die Sicherheitslage weiterhin angespannt. Es ist ein erhöhtes Entführungsrisiko erkennbar, das auch für touristische Ziele, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren, nicht ausgeschlossen werden kann. Ende Mai 2012 wurden auf dem Süd-Sinai, in der Nähe von Dahab, zwei US-Bürger entführt. Mitte Juli 2012 kam es erneut zu einer Entführung von US-Touristen in Zentral-Sinai. Von Reisen auf den Sinai (mit Ausnahme der Touristenorte im Küstenstreifen zwischen Sharm-El-Sheikh und Nuweiba) wird daher derzeit abgeraten. Nächtliche Transfers zwischen dem Flughafen Sharm-El-Sheikh und den Orten auf dem Küstenstreifen bis Nuweiba sollten vermieden werden. Eine besonders hohe Gefährdung besteht im Nord-Sinai und im Grenzgebiet zwischen Ägypten und Israel bzw. dem Gaza-Streifen.   Wegen der wirtschaftlich schwierigen Lage von Teilen der Bevölkerung kommt es im Nord-Sinai und im Grenzgebiet zwischen Ägypten und Israel bzw. dem Gaza-Streifen immer wieder zu gewalttätigen Ausschreitungen und Straßenblockaden. Am 14. und 16.09.2012 gab es Anschl!?!auml;ge bewaffneter, extremistischer islamistischer Aktivisten sowohl gegen internationale als auch ägyptische Sicherheitseinrichtungen, bei denen nach Presseberichten mind. 10 Personen z. T. schwer verletzt wurden. Auch Ende November 2012 kam es erneut zu Anschlägen auf Sicherheitseinrichtungen, u.a. in Rafah. Von Reisen in den Nord-Sinai und in das Grenzgebiet zwischen Ägypten und Israel bzw. dem Gaza-Streifen wird daher dringend abgeraten. Vor Reisen in den Gazastreifen wird nach wie vor dringend gewarnt. Regulär ist der Grenzübergang zwischen Ägypten und dem Gazastreifen in Rafah an sechs Tagen pro Woche (außer freitags) geöffnet. Es kann allerdings jederzeit zu einer vollständigenSchließung des Grenzübergangs Rafah kommen. Die zuständigen deutschen Auslandsvertretungen können in solchen Fällen keine konsularische Hilfe leisten. Demonstrationen und gewalttätige Ausschreitungen Zum zweiten Jahrestag der Revolution am 25. Januar 2013 und anlässlich der Verkündung des Urteils im sog. Port-Said-Verfahren (Todesfälle im Fußballstadion von Port-Said) am 26. Januar 2013 ist es in Kairo und zahlreichen anderen Städten zu gewalttätigen Ausschreitungen gekommen. Brennpunkte waren insbesondere Suez und Port Said, aber auch Kairo und Alexandria. Es gab zahlreiche Tote und Verletzte. Während sich in Kairo und Alexandria die Lage weitgehend beruhigt hat, kommt es in den Kanalstädten Port-Said, Ismailiya und Suez sowie in einigen Provinzstädten (Mahalla, Beheira, Dakhaliya, u. a.) auch wieder zu gewalttätigen- Ausschreitungen mit Toten und Verletzten. Mit einem erneuten Aufflammen der Unruhen im zeitlichen Umfeld der Verkündung des zweiten Urteils im sog. Port-Said Verfahren am 9. März 2013 muss gerechnet werden. In Kairo konzentrieren sich die Ausschreitungen regelmäßig auf das Gebiet um den Tahrir-Platz, das Fernsehgebäude Maspero, die Brücke des 6. Oktober und den Präsidentenpalast in Heliopolis. Bei der Fahrt zum bzw. vom Internationalen Flughafen Kairo sollten diese Bereiche gemieden werden; es sollte ausreichend Zeitpuffer eingeplant werden, weil es zu Verkehrsbehinderungen kommen kann. Hotels in unmittelbarer Nähe des Tahrir-Platzes (wie bspw. Ramses Hilton, Semiramis Intercontinental, Shepheard-Hotel) können nicht mehr uneingeschränkt als sicher betrachtet werden, da es zu wiederholten Übergriffen durch gewalttätige Demonstranten gekommen ist. Bei einem Besuch des Ägyptischen Museums ist erhöhte Umsicht angezeigt, der Zugang sollte vom rückwärtigen Bereich her erfolgen. Die Wahlen zum Parlament sollen an folgenden Daten stattfinden: - 22./23. April in Kairo, Beheira, El-Minya, Port Said und Nord-Sinai. Stichwahlen am 29./30. April; - 11./12. Mai in Giza, Alexandria, Sohag, Beni Suef, Aswan, Suef, Red Sea und New Valley. Stichwahlen am 19./20. Mai; - 28./29. Mai in Daqahliyah, Qaluibiya, Menufiya, Qena, Damietta, Luxor, Matrouh und Süd-Sinai. Stichwahlen am 5./6. Juni; - 15./16. Juni in Sharqiya, Gharbiya, Assiut, Kafr El-Sheikh, Fayoum und Ismailia. Stichwahlen am 23./24. Juni. Nach den Erfahrungen kann nicht ausgeschlossen werden, dass es im zeitlichen und räumlichen (Wahllokale) Umfeld der Wahlen zu Demonstrationen kommt, die auch einen gewalttätigen Verlauf nehmen können. Minengefahr Wegen unzureichend gekennzeichneter Minenfelder ist besondere Vorsicht abseits regulärer Straßen und Wege auf dem Sinai, in einigen nicht erschlossenen Küstenbereichen des Roten Meeres, am nicht erschlossenen Mittelmeerküstenstreifen westlich von El Alamein und in Grenzregionen zu Sudan und Libyen geboten. Straßen-, Schiffs-, Bahn- und Luftverkehr Im Straßenverkehr besteht wegen des oft riskanten Fahrverhaltens der Verkehrsteilnehmer stark erhöhte Unfallgefahr. Dies gilt vor allem bei der Benutzung von Reise- und Minibussen. Von nächtlichen Überlandfahrten wird auch deshalb dringend abgeraten. Das ägyptische Schienennetz ist größtenteils veraltet. Es kommt immer wieder zu schweren Unfällen mit Toten. Die Sicherheitsstandards auf den Fährschiffen, wie sie etwa zur Passage über das Rote Meer eingesetzt werden, entsprechen nicht immer internationalen Standards. Auch vor diesem Hintergrund sollten Überlandfahrten auf der Straße oder der Schiene so weit wie möglich vermieden und wo möglich auf Flugverbindungen zurückgegriffen werden. Die Sicherheitskontrollen an den ägyptischen Flughäfen sind teilweise unzureichend. In den letzten Monaten kam es vermehrt zu Beschwerden von Reisenden, deren Gepäckstücke am Internationalen Flughafen Kairo geplündert wurden bzw. ganz abhanden kamen. Allgemeine Informationen finden Sie auf der Website der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Kairo unter Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.kairo.diplo.de



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